Telomere Uhren

  1. Einleitung

2. Bedeutung der Telomere und der Telomerase
Modell zur Regulation der Telomerlängen

3. Telomernachweis durch In-Situ- Hybridisierung
4. Telomerlängen und Zellalterung
5. Telomeraseaktivität in Tumoren
6. Progerie - ein Wettlauf mit der Zeit
7. Dolly - das erste aus einer ausgereiften Körperzelle klonierte Säugetier
8. Quellenangaben
9. Computeranimation

Modell zur Regulation der Telomerlängen

In den Zellen der Keimbahn, aus denen die Keimzellen hervorgehen, ist die Telomerase aktiv und führt dazu, dass die Telomere bei den Zellteilungen lang bleiben (blaue Kurve). Viele gewöhnliche Körperzellen haben hingegen die Produktion dieses Enzyms eingestellt, so dass sich ihre Telomere im Laufe der Zellteilungen immer mehr verkürzen. Bevor dies gefährlich wird, hören die meisten Zellen auf sich zu teilen und altern. Abnorme Zellen jedoch könnten sich weiter teilen (beige-farbene Kurve). Bei vielen dieser abnormen Zellen werden durch diese zusätzlichen Teilungen die Telomere so kurz, dass schließlich ein kritischer Punkt erreicht wird: Sie sterben ab. Wenn solche Zellen aber zuvor Telomerase herzustellen beginnen, dürften sie sich unbegrenzt weiter teilen können (grüne Kurve). Die Telomere wären zwar schon sehr kurz, blieben aber durch die Telomerasewirkung konstant lang.