Die In-situ-Hybridisierung ist ein Verfahren, mit dem man DNA - Sequenzen auf einem Chromosomenpräparat (in situ) nachweisen kann. Lymphocyten werden im Metaphasestadium auf einem Objekträger fixiert. Die doppelsträngige DNA wird in Einzelstränge gespalten. Sonden mit komplementärer DNA - Sequenz zu den Chromosomenenden lagern sich an den Telomeren an. Nach dem Auswaschen der überschüssigen Sondenmoleküle werden die hybridisierten Sonden mit Biotin markiert. Durch einen primären Antikörper gegen das Biotin wird die Position der Sonde sichtbar gemacht. Der primäre Antikörper ist mit Fluorochrom verbunden. Da dieses Signal sehr schwach ist, wird ein sekundärer Antikörper mit Biotin an den ersten angeheftet. Durch mehrmaliges Wiederholen der Antikörperbehandlung kann das fluoresziernede Signal verstärkt und lichtmikroskopisch nachgewiesen werden.
Dieses Foto wurde uns freundlicherweise von Herrn Dr. Schäfer zur Verfügung gestellt, da wir nach der Versuchsdurchführung im Mikrobiologischen Institut der Universität Bielefeld kein Bild erstellen konnten.
Auf dem Foto ist zu erkennen, dass sich die rot fluoreszierenden Sonden nur an den Chromosomenenden angelagert haben. Die DNA-Sequenz der Sonden ist also nur mit der DNA-Sequenz der Telomere komplementär. Das heißt, die Telomersequenz kommt nur an den Chromosomenenden, nicht aber in Bereichen innerhalb der Chromosomen vor.
Telomere Uhren |
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| 1. Einleitung 2. Bedeutung der Telomere und der Telomerase 3. Telomernachweis durch In-Situ- Hybridisierung 4. Telomerlängen und Zellalterung 5. Telomeraseaktivität in Tumoren 6. Progerie - ein Wettlauf mit der Zeit 7. Dolly - das erste aus einer ausgereiften Körperzelle klonierte Säugetier 8. Quellenangaben 9. Computeranimation |
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