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4.1.2. Versuchsergebnis und -auswertung

Die Telomerenden der jugendlichen Testperson haben eine Länge von ungefähr 7700 Nukeotiden, die des Säuglings sind etwas länger. Dieses Ergebnis entspricht unseren Erwartungen, da sich die Zellen der jugendlichen Testperson schon häufiger geteilt haben. Bei der sich jeweils anschließenden Replikation der DNA wurden die Telomere häufiger verkürzt als bei den wenigen DNA-Replikationen nach den Zellteilungen beim Säugling. Der ältere Patient mit Osteosarkom und Telomeraseaktivität besitzt in seinen Tumorzellen Telomere mit jeweils ungefähr 4300 Nukeotiden. Die im Vergleich zu den ersten beiden Personen geringe Nukleotidzahl ist mit dem Alter dieser Person zu erklären. Dass die Telomerlänge trotz Telomeraseaktivität in dem Osteosarkom so gering ist, ist darauf zurückzuführen, dass die Telomerase die Telomere in Tumorzellen nicht wieder auf die Ursprungslänge ergänzt sondern nur so weit, dass die Zellen teilungsfähig bleiben.

LM

Längemarker

 
1 DNA aus der Blutprobe einer Jugendlichen
2 DNA aus der Blutprobe eines einjährigen Kindes
3 Osteosarkom mit Telomeraseaktivität

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Telomere Uhren

 

1. Einleitung
2. Bedeutung der Telomere und der Telomerase
3. Telomernachweis durch In-Situ- Hybridisierung

4. Telomerlängen und Zellalterung
4.1 Nachweis von Telomerlängen in Zelllinien unterschiedlichen Alters
4.1.1 Versuchsaufbau und -durchführung
4.1.2 Versuchsergebnis und -auswertung
4.2 Alterungsfaktoren

5. Telomeraseaktivität in Tumoren
6. Progerie - ein Wettlauf mit der Zeit
7. Dolly - das erste aus einer ausgereiften Körperzelle klonierte Säugetier
8. Quellenangaben
9. Computeranimation