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Gymnasium Bethel

KUNSTHANDWERK IN MOSKAU

Profil Internationale Begegnungen

Typisch: Bemalte Tabletts

An einem Sonntagmorgen machten wir, 9 Schüler/-innen und Frau Furstoss, uns auf die lange Reise nach Moskau, um an einem Workshop zum Thema „Costumes and traditions“ teilzunehmen.
Gespannt und aufgeregt kamen wir also im kalten Moskau an und wurden alle sehr herzlich von unseren Gastfamilien empfangen.
Innerhalb der Woche lernten wir die Innenstadt von Moskau kennen, besuchten verschiedene Museen, wo wir teilweise auch selber etwas gestalten konnten, unter anderem bemalten wir kleine Tabletts, bastelten kleine Puppen oder backten und verzierten sehr leckeren russischen Lebkuchen, und sahen uns besonders schöne Plätze in Moskau an. Außerdem nahmen wir jeden Tag an verschiedenen Workshops in unserer Partnerschule teil. Dort lernten wir unter anderem die russische Sprache besser kennen, wir sangen das Lied „Katyusha“ und tanzten in russischen Trachten einen traditionellen Tanz. Das russische Essen probierten wir natürlich auch, was uns mal mehr, mal weniger gut geschmeckt hat.
Dadurch, dass wir alle in einer Gastfamilie gelebt haben, konnten wir den normalen russischen Alltag viel besser miterleben, was wir wirklich sehr interessant fanden.
Zusätzlich hatten wir die Chance, an dem 65jährigen Jubiläum der Schule mitzuwirken, indem wir einen Volkstanz aus Bielefeld singend und in Trachten vorführten. Für uns war es sehr ungewöhnlich und etwas peinlich aber für die Russen war das sehr interessant.
Nach einer Woche voller neuer Erfahrungen und positiven Begegnungen hieß es für uns leider Abschied nehmen, was wirklich nicht einfach war, denn innerhalb der kurzen Zeit haben wir uns sehr gut mit unseren russischen Gastgeschwistern verstanden und sind gute Freunde geworden.

Luisa Nerstheimer

Sonntag 26.10.14

Heute war der erste Tag unserer Zeit in Moskau. Wir haben uns um 10 Uhr am Bielefelder Bahnhof getroffen und wollten dann den Zug in Richtung Düsseldorf nehmen, aber bei der Fahrkartenkontrolle wies uns der Kontrolleur darauf hin, dass wir keine Tickets für den ICE, sondern nur für die Regionalbahn hatten. Wir mussten also am nächsten Bahnhof aussteigen und uns eine neue Zugverbindung raussuchen. Trotzdem sind wir noch pünktlich am Flughafen angekommen und der Flug verlief wie geplant. Bei der Landung war es schon dunkel, sodass wir einen schönen Ausblick über das beleuchtete Moskau bei Nacht hatten.
Im Stadtzentrum erwarteten uns schon unsere Gastfamilien, welche uns herzlich bei ihnen zu Hause aufnahmen. Auf dem Weg nach „Hause“ haben wir schon viel von der Stadt gesehen und erste Eindrücke gesammelt.
Vor dem Schlafengehen haben wir noch etwas gegessen und unsere Gastgeschenke überreicht.

Lina

Montag 27.10.14
Nachdem wir unsere erste aufregende Nacht in Moskau verbracht hatten,startete für uns der Montag mit einer netten Begrüßung der Direktorin und einer kleinen Schulbesichtigung.Nun stand schon der nächste Termin an:Sightseeingtour!Am Roten Platz angekommen,führte uns eine Dame durch die Innenstadt Moskaus.Wir kamen an der Kreml,dem Bolschoitheater ,dem Rathaus von Moskau,einem sehr eleganten Shoppingcenter und anderen bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei.Auch in eine orthodoxe Kirche gingen wir,da die meisten Russen dieser Religion entsprechen.Nach dieser eisigen Tat,lud uns die Lehrerin ein traditionelles russisches Restaurant ein.Es schmeckte:...interessant:)
Nun konnten wir tun ,was wir wollten.Der Hauptteil der Gruppe machte nocheinmal einen Ausflug in die Innenstadt und wärmte sich in einem gemütlichen Café auf.Die andere Gruppe wollte die große Stadt vom Fernsehturm betrachten.
Spät abends kamen wir dann irgendwann alle kaputt zu Hause an,bekamen noch eine warme Mahlzeit und schliefen sofort ein.

Franka

Am Dienstag, 28. Oktober, machte sich unsere Gruppe auf den Weg nach Zolotov. Zolotov ist eine kleine Gemeinde nahe Moskau, in der einige der ersten traditionellen russischen Tabletts, die zur Zierde dienten hergestellt wurden. Sie waren meist bunt mit Blumen, Vögeln oder anderen Motiven bemalt. Sie dienten vor allem im letzten Jahrhundert zur Zierde der dunklen Holzhütten im kalten Winter und brachten etwas Leben in die dunkle Jahreszeit. Auch heute sind sie noch sehr beliebt und wie damals sehr kostbar. Nachdem wir eine ausführliche Führung durch das Museum genießen durften, bemalten wir nach einer kurzen Einführung unsere eigenen Tabletts nach russischer Art. 
Da wir alle nach dem Museum Hunger hatten gingen wir- wieder zurück in Moskau, in ein russisches Lokal, in dem das Essen für uns Deutsche etwas ungewöhnlich schmeckte und wir uns alle mit Kartoffeln "begnügten".
Danach sprachen wir in der Schule mit russischen Schülern und Lehrern über diverse Themen wie z.B. den Ukraine Konflikt.
Zum Ausklang des Tages gingen wir alle mit unseren Gastschülern in einen schön beleuchteten Park und erzählten uns viel über unsere Kulturen.

Linn

Mittwoch 29.10.14

Heute am 4. Tag haben wir uns gemeinsam um 8:15 an der Schule getroffen. Zusammen haben wir uns typisch russische Kostüme angeschaut und diese zum Teil auch anprobiert.
Danach sind wir mit der Metro zum Izmailov Kreml gefahren. Hier haben wir uns den Souvenirmarkt  angeschaut und einige Souvenirs gekauft . Einige russische Schüler berichteten uns hier etwas über diesen Kreml. Dann besuchten wir einen Workshop, bei dem wir zunächst “gesichtslose“ Puppen bastelten und Gingerbread formten und nach dem Backen bemalten. Das Mittagessen gab es wieder für alle in der Schule.
Am Ende des Progamms spielten wir mit unseren Austauschschülern das russische Spiel LAPTA; ein für uns recht schwer verständliches Spiel, das uns allen aber trotzdem viel Freude bereitete.
Nach der Siegerehrung waren alle Schüler mit ihren Gastschülern unterwegs. So zum Beispiel waren Jannik und ich im russischen Raumfahrtsmuseum, in dem wir sogar eine Privatführung bekamen.
Danach ging ein unglaublich spannender und erlebnisreicher Tag zu Ende.

Tim

Donnerstag 30.10.2014

Am Donnerstag sind wir in die Tretjakow Galerie gegangen. Dort sind viele bekannte russische Künstler ausgestellt, zB. Iwan Aiwasowski. Es gibt viele Porträts und Landschaftsbilder.
Davor haben wir noch an einem Kunstworkshop in der Schule teilgenommen. Dort haben uns vier Schüler  auf englisch verschiedene Künstler vorgestellt, deren bedeutende Gemälde auch in der Tretjakow Galerie hängen. Mir hat besonders ein Wellenbild gefallen.
Unser Mittagessen konnten wir in einem typisch russischen Restaurant genießen. Das Gute war, dass wir bestellen durften, was wir wollten und es kein Buffet gab. Es war echt lecker, obwohl wir lange auf die Pelmenis warten musste, eine russische Spezialität, Teigtaschen mit Fleischfüllung und z.B. mit sour cream.
Am Nachmittag haben wir noch unseren russischen und deutschen Tanz geübt und eine traditionelle russische Tea Party mit unseren Gastschülern und Lehrern gefeiert. Es gab viele Leckereien wie Pancakes oder Marshmallow-Baiserhäufchen.
Danach sind wir und einige Gastschüler gespannt zum russischen Zirkus mit der Metro gefahren.
Die Artisten haben uns staunend auf eine Reise ins Weltall mitgenommen. Wir haben fantastische und gefährliche Kunststücke gesehen, die kaum noch irdisch wirkten.
Nach einem wunderschönen und erlebnisreichen Tag trennten wir uns und sind erschöpft und glücklich zu unseren Gastfamilien zurückgekehrt.

Miriam

Am Freitag begann das Programm um 8 Uhr mit dem Literatur Workshop. Geleitet wurde er von der Deutsch-/Geschichtslehrerin und übersetzt wurde alles von 2 Schülerinnen. In ihrem Vortrag ging es um Lermontow und Puschkin zwei bedeutende Russische Autoren, doch aufgrund der etwas unsicheren Übersetzung und den in die länge gezogenen Monolog war es schwer konzentriert zu folgen. Um 9.30 Uhr endete der Workshop und wir bekamen  eine weitere Chance, unseren Tanz und unser Lied zu proben. Um etwa 11 Uhr haben wir Freizeit bekommen, um mit unseren Schülern, die uns die meiste Zeit begleitet haben z.b. die Shopping Mall oder ähnliches zu durchforsten. Mein Russischer Schüler, Tim und ich sind innerhalb dieser Zeit zum Kreml gefahren, um auch das Innere zu besichtigen. Doch es war ein wenig enttäuschend, da nur wenige Teile betretbar waren und es nur ein eher kleineres Museum gab, wo einzig und allein der Prunk der früheren Zaren von Moskau zu besichtigen war. Nach der Sammlung in der Schule um ungefähr 15.30 Uhr begannen 2 Lehrerinnen der Schule, die uns in zahlreichen anderen Workshops begleitet haben, den Abschluss unseres Projektes einzuleiten. Dafür wurde unsere Lehrerin Frau Furstoss nach vorne gebeten, um ein paar Takte dazu zu sagen. Anschließend wurde jeder von uns Schülern gebeten nach vorne zu kommen und ein Feedback von der Woche zu geben. Danach bekam jeder von uns eine kleine Geschenktüte mit einem Zertifikat für die Teilnahme und ein paar Accessoires dazu geschenkt. Am Abend um 19 Uhr begann die Feier zum 65-jährigen Jubiläum der Schule. Dort waren eine Menge Menschen teils auch Mitglieder des Schulministeriums. Während der Feier kam auch unser Auftritt dran und ein Special, wo wir einen russischen Tanz vorführen sollten in voller Montur. Am Ende der Feier war auch der Abend für die meisten von uns vorbei und wir warteten nur noch auf die Abreise am nächsten Tag, die von manchen erhofft war.

Yannick

Samstag 01.11.2014

Nach einer Woche voller tollen Erlebnissen, hieß es Koffer packen und sich von den Familien zu verabschieden.
Nach einer schönen,aber doch zu kurzen Woche, ist die Gruppe am Samstagmorgen /-mittag zurück nach Deutschland geflogen.
Jeder hat den letzten Tag anders verbracht, um die Zeit in Moskau ein letztes Mal zu genießen. Manche waren sogar noch in der Stadt, andere sind die letzten Stunden in Russland „ruhig angegangen“ und haben in Ruhe gefrühstückt und sind in der Wohnung geblieben.
Als die Gruppe  vollständig an der Zugstation war, hieß es Abschied nehmen. Ich denke ich spreche für alle, wenn ich sage, dass der Abschied nicht leicht fiel. Denn auch wenn wir nur eine Woche in den Familien waren, hat man sich zum Ende hin immer besser verstanden.
Dann ging es in den Zug Richtung Flughafen. Am Flughafen angekommen, hatten wir noch ein bisschen Zeit und diese wurde von einigen genutzt, um die restlichen Rubel loszuwerden.
Dann ging alles ganz schön schnell und nach ca. 3 Stunden sind wir in Düsseldorf gelandet und haben recht schnell unser Gepäck genommen um den nächsten Zug Richtung Bielefeld zu bekommen.
Im Zug war der „Tiefpunkt“ von wenigen erreicht,denn man wollte nur noch so schnell wie möglich nach Hause!

Als wir dann endlich in Bielefeld angekommen waren, ging alles sehr schnell und nach einem anstrengenden Tag fuhren wir zurück nach Hause , um dort den restlichen Abend mit der Familie zu genießen!

Daniela