Placeholder image

Gymnasium Bethel

Projektzeit: “Alles steckt voller Chemie”

Profil Naturwissenschaften

Der „normale“ Chemieunterricht startet am Gymnasium erst in der siebten Klasse. Damit die Fünft- und Sechstklässler, die nicht so lange warten möchten, die Möglichkeit haben, auch schon mal ins Fach Chemie hineinzuschnuppern, gibt es seit dem Schuljahr 2016/2017 im Rahmen der Projektzeit das Projekt „Alles steckt voller Chemie“.

Donnerstags in der 7. und 8. Stunde treffen wir uns mal im Chemieraum, mal im Bioraum, und haben (fast) immer viel Spaß zusammen. In den ersten Wochen des Schuljahres haben wir uns mit den „schönen Römerinnen und Römern“ beschäftigt. Wir haben uns angeschaut, wie die Badeanstalten im alten Rom aussahen, und welche Pflegeprodukte schon zur Zeit der Römer verwendet wurden – eine Tagescreme haben wir sogar nachgekocht. Außerdem haben wir verschiedene Seifen, Badekugeln, einen Lippenpflegestift und ein Shampoo selbst hergestellt, und die Produkte durfte dann jeder mit nach Hause nehmen – es war auch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk für die Oma oder Schwester dabei…

Mädchen stellen Schönheitsprodukte her, ...

Danach haben wir begonnen, eine Schale aus Pappmache herzustellen, in der man zum Beispiel Bonbons, Haargummis oder Büroklammern aufbewahren kann. Das Besondere an dieser Schale ist, dass wir den Kleber für das Pappmache, die Farbe zum Bemalen und den Lack für das Fixieren selbst hergestellt haben. Dafür haben wir verschiedene Kleber (z.B. einen Gummibärchenkleber und einen Stärkekleber) und verschiedene Farben (z.B. eine Seifen-Kreide-Farbe, eine Farbe aus Naturprodukten wie Rotkohl oder Tee und eine Kleister-Konfetti-Farbe) hergestellt und ausprobiert, was am besten funktioniert. Fast alle haben sich für den Gummibärchenkleber entschieden, weil der so lecker riecht und nicht nur Papier, sondern auch Finger zuverlässig aneinandergeklebt hat, aber auch der Mehlkleber hat gut funktioniert. Auf den Fotos seht ihr uns beim Herstellen der Seifen-Kreide-Farbe. Die hat echt toll ausgesehen, aber leider war sie so wässerig, dass  unser Papier sofort durchgeweicht war.

Im zweiten Halbjahr warten zwei weitere Projekte auf uns: ein Küchenprojekt und das Kennenlernen verschiedener Drucktechniken. Wenn alles klappt, werden wir am Ende des Schuljahres hoffentlich unsere eigenen T-Shirts mit Hilfe der Sonne bedrucken.    

... Jungen können das auch.