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Gymnasium Bethel

Europaklasse

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Europaklasse 2017 gestartet

Am 6. März ist die Europaklasse 2017 gestartet. Dieses Jahr haben wir eine besonders große "Mischung" an unserer Schule: die insgesamt 19Teilnehmer kommen aus 8 verschiedenen europäischen Ländern: Russland, Estland, Polen, Tschechien, Ungarn, Italien, Frankreich und England. Bis zum 31. März werden sie zusammen an unserer Schule lernen und Bielefeld und Berlin entdecken.


Das Gymnasium Bethel ist seit 1992 Mitglied im europäischen Schulverband HORIZON und organisiert seitdem alljährlich das Projekt Europaklasse.
Die erste Europaklasse dauerte 1993 elf Wochen, danach wurde die Dauer zunächst auf fünf und schließlich auf vier Wochen reduziert.
Jedes Jahr  in den Wochen vor den Osterferien treffen sich ca. 16-18 junge Leute (Alter: 15-18 Jahre) aus mehreren Ländern Ost-, West- und Mitteleuropas an unseren Schulen, um zusammen in einem eigenen Klassenverband, der Europaklasse, die dann auch ihren individuellen Stundenplan bekommt, zu lernen. Aktuell unterrichten in ihr 15 Kolleginnen und Kollegen unserer Schule. Die Teilnehmer kommen in der Regel aus Russland, Polen, Tschechien, Ungarn, Italien, Frankreich und England. Es waren aber auch schon die Niederlande und Estland vertreten.

Die Schülerinnen und Schüler der Europaklasse wohnen während ihres Aufenthaltes in Bielefeld bei Familien unserer Schülerinnen und Schüler. Angesprochen als Gastgeber sind i.d.R. die Jahrgänge 9, EF und eventuell auch Q1 unserer Schule. Mindestalter des Gastgebers/der Gastgeberin sollte 14 Jahre sein.

Unsere jungen ausländischen Gäste haben jeden Tag von 8.00 Uhr bis mindestens 13.15 Uhr Unterricht, z.B. in den Fächern Deutsch (Schwerpunktfach), Eurokunde, Musik, Sozialwissenschaften und fächerverbindend in Erdkunde, Biologie und Physik. Daneben sind eine Bethel-Information, ein Besuch bei Oetker, ein Empfang im Rathaus sowie – als Höhepunkt – eine 3-tägige Berlinfahrt feste Programmpunkte. Zudem bekommt die Gruppe auch eine Einführung in das Betheljahr und hat selber an zwei Nachmittagen die Gelegenheit, einen jungen Teilnehmer des Betheljahrs zu begleiten und so einen Einblick in die Arbeit in verschiedenen Betheler Einrichtungen zu bekommen.  

Viele begeisterte Rückmeldungen sowohl von unseren jungen ausländischen Gästen als auch von ihren deutschen Gastgebern sowie diverse anerkennende Medienbeiträge (Presse, Rundfunk, Fernsehen) über die Europaklasse sind Ansporn genug, dieses HORIZON-Projekt engagiert weiterzuverfolgen. Unsere Schüler, die bereits einmal Gastgeber von Europaklässlern waren, berichten von vielen neuen Kontakten und Freundschaften, nicht nur zu ihren eigenen ausländischen Gästen, sondern auch zu etlichen anderen Europaklässlern. Auch für die deutschen Gastgeber sind diese vier Wochen also eine echte Bereicherung!

Etliche der Europaklässler studieren nach dem Abitur das Fach Deutsch, manchmal sogar in Deutschland, oder nehmen ein Studium in Deutschland in einer anderen Fachrichtung auf. Für viele von ihnen gehört die Europaklasse zu den interessantesten und prägendsten Erfahrungen ihrer Schullaufbahn, an die sie sich noch Jahre später gerne erinnern. Einige Kontakte bestehen auch über viele Jahre fort.

Mül 02 /16


Bericht einer Europaklässlerin aus Ungarn

Ich bin zur Europaklasse gefahren, weil ich meine deutsche Sprache verbessern wollte, und weil ich neue Freunde und neue Kulturen kennen lernen wollte. Ich habe genau erlebt, was ich mir vorgestellt habe. Meine Gastfamilie war zauberhaft und meine Gastgeberin ist eine von meinen besten Freundinnen geworden. Ich habe auch viele Freundschaften in der Europaklasse geschlossen, wir hatten immer viel Spaß zusammen und wir hatten viel Zeit miteinander verbracht (z.B.: Oetker Eisbahn, ins Restaurant gehen, in die Stadt gehen, shoppen...usw.), und ich fand es gut, dass wir die deutsche Sprache zusammen geübt konnten. Ich habe dazu noch viele Erfahrungen gesammelt mit den anderen Kulturen, und die meisten in meinem Praktikum im Krankenhaus wo ich gearbeitet habe.
Es hat mir sehr gefallen, und ich hoffe, dass ich den Kontakt mit meinen neuen Freunden nicht verliere, das wäre sehr schade.
Wenn ich könnte, würde ich jedes Jahr die Europaklasse besuchen, weil es eine wirklich tolle Möglichkeit für alle Schüler ist.

Mai 2016

Ihre Ansprechpartnerin:

Lieselotte Müller-Antholtz



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