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Gymnasium Bethel

Europaklasse

Profil Internationale Begegnungen

Das Gymnasium Bethel ist seit 1992 Mitglied im europäischen Schulverband HORIZON und organisiert seitdem alljährlich das Projekt Europaklasse.
Die erste Europaklasse dauerte 1993 elf Wochen, danach wurde die Dauer zunächst auf fünf und schließlich auf vier Wochen reduziert.
Jedes Jahr  in den Wochen vor den Osterferien treffen sich ca. 16-18 junge Leute (Alter: 15-18 Jahre) aus mehreren Ländern Ost-, West- und Mitteleuropas an unseren Schulen, um zusammen in einem eigenen Klassenverband, der Europaklasse, die dann auch ihren individuellen Stundenplan bekommt, zu lernen. Aktuell unterrichten in ihr 15 Kolleginnen und Kollegen unserer Schule. Die Teilnehmer kommen in der Regel aus Russland, Polen, Tschechien, Ungarn, Italien, Frankreich und England. Es waren aber auch schon die Niederlande und Estland vertreten.

Die Schülerinnen und Schüler der Europaklasse wohnen während ihres Aufenthaltes in Bielefeld bei Familien unserer Schülerinnen und Schüler. Angesprochen als Gastgeber sind i.d.R. die Jahrgänge 9, EF und eventuell auch Q1 unserer Schule. Mindestalter des Gastgebers/der Gastgeberin sollte 14 Jahre sein.

Unsere jungen ausländischen Gäste haben jeden Tag von 8.00 Uhr bis mindestens 13.15 Uhr Unterricht, z.B. in den Fächern Deutsch (Schwerpunktfach), Eurokunde, Musik, Sozialwissenschaften und fächerverbindend in Erdkunde, Biologie und Physik. Daneben sind eine Bethel-Information, ein Besuch bei Oetker, ein Empfang im Rathaus sowie – als Höhepunkt – eine 3-tägige Berlinfahrt feste Programmpunkte. Zudem bekommt die Gruppe auch eine Einführung in das Betheljahr und hat selber an zwei Nachmittagen die Gelegenheit, einen jungen Teilnehmer des Betheljahrs zu begleiten und so einen Einblick in die Arbeit in verschiedenen Betheler Einrichtungen zu bekommen.  

Viele begeisterte Rückmeldungen sowohl von unseren jungen ausländischen Gästen als auch von ihren deutschen Gastgebern sowie diverse anerkennende Medienbeiträge (Presse, Rundfunk, Fernsehen) über die Europaklasse sind Ansporn genug, dieses HORIZON-Projekt engagiert weiterzuverfolgen. Unsere Schüler, die bereits einmal Gastgeber von Europaklässlern waren, berichten von vielen neuen Kontakten und Freundschaften, nicht nur zu ihren eigenen ausländischen Gästen, sondern auch zu etlichen anderen Europaklässlern. Auch für die deutschen Gastgeber sind diese vier Wochen also eine echte Bereicherung!

Etliche der Europaklässler studieren nach dem Abitur das Fach Deutsch, manchmal sogar in Deutschland, oder nehmen ein Studium in Deutschland in einer anderen Fachrichtung auf. Für viele von ihnen gehört die Europaklasse zu den interessantesten und prägendsten Erfahrungen ihrer Schullaufbahn, an die sie sich noch Jahre später gerne erinnern. Einige Kontakte bestehen auch über viele Jahre fort.

Mül 02 /16


 

Bericht der Schülerin Julie Martinová aus Tschechien

EUROPAKLASSE 2018

Ich heiße Julie Martinová, ich komme aus Tschechien und von Februar bis März habe ich an Europaklasseprojekt teilgenommen. Für mich war es eine der besten Erfahrungen. Ein Monat in Ausland, mit verschiedenen Leuten, mit neue Familie und Freunde. Am Anfang, war ich nicht sicher, ob Ich kann alles schaffen, mit Deutsch, Verständnis und so weiter. Als ich ankomme war, habe ich aber am ersten Blick herausgefunden, dass es kein Problem gibt. Alles war in Ordnung, meine Familie, sie sind sehr nett, sympathisch und wirklich hilfsbereit. Ich hatte alles wie Zuhause. Ein eigenes Zimmer, immer genug essen und hauptsächlich viele Möglichkeiten um meine sprechende  Tätigkeiten zu verbessen.  Ich finde es toll, wenn jemand nur ein fremdsprach benutzen muss, um kommunizieren. Es hilft sehr viel mit Verbesserung, mit Gewissheit erlangen und es hat mir sehr gefallen.

Eine weitere positive Seite des Projekts Europaklasse war die Schule selbst. Wir haben Gymnasium Bethel in Bielefeld besucht.  Zuerst will ich sagen, dass ich viele nette und tolle Menschen kennengelernt habe. Das ist die Sache, für die ich so denkbar bin. Alle meine Mitschüler waren wirklich super und ich hoffe, dass wir in Kontakt bleiben.  Ein Monat müssten wir zusammen verbringen und wir hatten viele Erlebnisse gemacht, die wir niemals vergessen können. Nachmittags in Bielefeld waren echt toll und wir hatten viel Spaß gehabt. 

Zweitens mochte ich über den Programm in der Schule schreiben. Ich habe keine negativen Erkenntnisse wahrend den Monat gefunden und alles war sehr gut eingeplant. Mir hat die dopple Stunden gefallen, Lehrer und Fächer auch. Die Tage waren nicht langweilig sondern sehr kreativ, spannend und  interessant. Ich habe mich nach der Schule jeden Tag sehr gefreut. Das Programm nachmittags war auch super. Wir haben viele neue Erfahrungen gemacht. Zum Beispiel die Besuch in Dr. Oetker war ehr interessant- sehen wie es funktioniert und auch die Produkte probieren. Das Praktikum war auch  sehr schön, mit andere neue Leute sprechen und die Arbeit kennenlernen. Die beste Sache auf diesen Aufenthalt war die Zeit mit der Klasse. Auch der Ausflug nach Berlin mit der Klasse war toll. Drei Tage voll mit interessanten Ausstellungen, Besuche und andere Programm, wie Deutsche Opera, die war die beste Tagen. Hauptsächlich, unsere Deutsch hat sich verbessert und auch unsere Beziehungen und Freundschaften.

Ich denke, dass wir haben viele neue Informationen gewann, nicht nur in die Schule, sondern auch in leben in Deutschland während unser Aufenthalt. Ich würde mir abschließend wünschen, dass es mehrere Projekte wie Europaklasse in Zukunft gibt. Ich finde es sehr wichtig, um die Nationen zu verbinden durch diese Projekte. Es ist eine sehr schöne Weise wie kann man neue Erfahrungen und Erlebnisse machen, neue Leute und Freunde kennenzulernen und hauptsächlich Deutsch verbessern.

Ich möchte allen Organisatoren dafür danken, dass sie uns diese Gelegenheit gegeben haben.

Julie Martinová, Tschechien, Prag
März 2018


 

Bericht einer Europaklässlerin aus Ungarn (2016)

Ich bin zur Europaklasse gefahren, weil ich meine deutsche Sprache verbessern wollte, und weil ich neue Freunde und neue Kulturen kennen lernen wollte. Ich habe genau erlebt, was ich mir vorgestellt habe. Meine Gastfamilie war zauberhaft und meine Gastgeberin ist eine von meinen besten Freundinnen geworden. Ich habe auch viele Freundschaften in der Europaklasse geschlossen, wir hatten immer viel Spaß zusammen und wir hatten viel Zeit miteinander verbracht (z.B.: Oetker Eisbahn, ins Restaurant gehen, in die Stadt gehen, shoppen...usw.), und ich fand es gut, dass wir die deutsche Sprache zusammen geübt konnten. Ich habe dazu noch viele Erfahrungen gesammelt mit den anderen Kulturen, und die meisten in meinem Praktikum im Krankenhaus wo ich gearbeitet habe.
Es hat mir sehr gefallen, und ich hoffe, dass ich den Kontakt mit meinen neuen Freunden nicht verliere, das wäre sehr schade.
Wenn ich könnte, würde ich jedes Jahr die Europaklasse besuchen, weil es eine wirklich tolle Möglichkeit für alle Schüler ist.

Mai 2016

Ihre Ansprechpartnerin:

Lieselotte Müller-Antholtz



EUROPAKLASSE 2018

... im Gespräch

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Europaklasse 2018 - Fotos


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